Tolle Kleidung für Pokemon-Fans

Tolle Kleidung für Pokemon-Fans

Pokemons sind überall. Seit die kleinen Monsterchen 1996 im ersten Videogame aufgetaucht sind, haben sie sich blitzschnell in die Herzen von ganzen Generationen von Fans gespielt.

Der größte Hit ist den Machern allerdings 2016 gelungen. Das Handy- oder Tabletspiel „Pokemon Go“, bei dem mit Hilfe von Augmented Reality (auf Deutsch: erweiterte Realität) die kleinen, digitalen Monster weltweit gesucht werden, war binnen einer Woche die erfolgreichste App der Welt. Die Gamer scannen mit der Handykamera die Umgebung, das Bild wird über eine digitale Ebene gelegt, und dort versteckte Pokemons werden angezeigt. „Gefangen“ werden die Pokemons durch das virtuelle Werfen eines Balls.

Apps, Video- und Kartenspiele, Anime-Serie und Kinofilme machen vor allem den jüngsten Fans Lust auf mehr. Rund 150 verschiedene Pokemons gibt es innerhalb der Franchise, die die Sammlerherzen höher schlagen lassen. Das bekannteste kleine Monster ist der gelbe Pikachu, und der ist wie seine Artgenossen mittlerweils auf Siegeszug durch Kinderzimmer und Kleiderschränke.

Gengar, Bisasam, Flamara und Co. als Kuscheltiere,  Baseballkappen mit Pokemon-Aufdruck, knallgelbe Pikachu-Mützen mit Ohren, Pokeball-Gürtel, Bommelmützen und Socken mit Pikachus Gesicht – die Anzahl der lizensierten Fanartikel wächst und wächst.

Dabei beschränkt sich das Sortiment nicht nur auf Kinder. Auch Erwachsene können längst zum Pikachu-Onesie oder Hoodie greifen, sich mit einem Monster auf dem T-Shirt oder Sweatshirt stolz als Pokemon-Sammler und -Jäger outen und sich des nachts im Pokemon-Pyjama zur Ruhe betten.

Die Begeisterung für die Monster und vor allem das AR-Spiel „Pokemon Go“ lässt nicht nach. Events und das in diesem Jahr hinzu gekommene Quest-Feature verlockten allein im Mai 2018 weltweit fast 150 Millionen Menschen dazu, sich mit Handy oder Tablet auf die Suche nach Pikachu und seinen Freunden zu machen.

Dagegen verblassen sogar die ersten Zahlen bei der Veröffentlichung des Spiels. Im August 2016 waren rund 100 Millionen aktive Spieler unterwegs, um bei Pokestops in Parks, Restaurants und öffentlichen Gebäuden die quirligen Gestalten zu fangen. Binnen kurzem überholten die Nutzerzahlen sogar die sozialen Netzwerke. Ein Spieler in den USA war der erste, der alle in den Staaten zu entdeckenden Pokemon-Arten in seiner Pokedex gefangen hatte. Dafür legte er zu Fuß mehr als 150 Kilometer zurück, brütete 303 Eier aus und fing 4269 wilde Pokemons ein. Lediglich ein paar nur in London und in Japan zu findende Pokemons fehlten dem amerikanischen Enthusiasten. Ob sein Sammelfieber sich auch auf Mützen, T-Shirts und Pokemon-Socken erstreckt, ist allerdings nicht bekannt. Die aufgedruckten Monster sind auf jeden Fall einfacher zu ergattern.